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Medizinisches Lexikon

Hier erklären wir Ihnen wichtige Begriffe rund um Haut, Behandlungen und Diagnosen einfach und verständlich. Es hilft Ihnen, medizinische Informationen besser einzuordnen und sich sicherer zurechtzufinden.

A
Angioödem

Plötzlich auftretende, tiefe Schwellung von Haut und Schleimhäuten, oft an Lippen, Augenlidern oder Zunge. Kann allergisch oder erblich bedingt sein. Schwellung im Halsbereich ist ein Notfall.

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Antihistaminika

Medikamente, die die Wirkung von Histamin blockieren und bei Allergien, Nesselsucht und Juckreiz eingesetzt werden. Moderne Präparate machen kaum noch müde und sind gut verträglich.

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Aphthen

Schmerzhafte, weisslich-gelbliche Schleimhautgeschwüre im Mundbereich. Treten einzeln oder gehäuft auf und heilen meist spontan innerhalb von 1–2 Wochen. Ursache oft unklar.

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Atopische Dermatitis

Chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit starkem Juckreiz und trockener Haut. Verläuft in Schüben und ist häufig mit Allergien und Asthma vergesellschaftet. Basispflege und Entzündungshemmung sind zentral.

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Atopische Dermatitis im Kindes-Jugendalter

Neurodermitis bei Kindern und Jugendlichen mit Ekzemen bevorzugt in Ellenbeugen, Kniekehlen und am Hals. Starker Juckreiz belastet die Lebensqualität. Individuelle Therapie und Hautpflege essenziell.

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Atopische Dermatitis im Säuglingsalter

Frühe Form der Neurodermitis beim Baby mit nässenden Ekzemen an Wangen und Kopfhaut (Milchschorf). Beginnt oft in den ersten Lebensmonaten. Konsequente Basispflege lindert die Beschwerden.

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Atopisches Ekzem

Synonym für Neurodermitis bzw. atopische Dermatitis. Chronisch juckende, schubweise verlaufende Hautentzündung auf dem Boden einer genetischen Veranlagung. Häufigste chronische Hauterkrankung im Kindesalter.

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Auflichtmikroskopie

Diagnostisches Verfahren zur vergrösserten Betrachtung von Hautveränderungen mit einem Dermatoskop. Ermöglicht die Beurteilung von Pigmentstrukturen und Gefässen zur Früherkennung von Hautkrebs.

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Austrocknungsekzem

Ekzem durch übermässig trockene Haut, häufig im Winter oder bei älteren Menschen. Zeigt sich mit Rissbildung, Rötung und Juckreiz, vor allem an den Unterschenkeln. Rückfettende Pflege hilft.

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Altersfleck

Gutartige, bräunliche Pigmentveränderung der Haut durch langjährige UV-Belastung. Tritt gehäuft an Handrücken, Gesicht und Dekolleté auf. Harmlos, kann aber kosmetisch störend sein.

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Alterswarze

Gutartige, bräunlich-schwarze Hautwucherung (seborrhoische Keratose), die im Alter häufiger auftritt. Kein Krebsrisiko. Kann bei Beschwerden oder aus kosmetischen Gründen entfernt werden.

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Anaphylaxie

Schwerste Form einer allergischen Reaktion mit potenziell lebensbedrohlichem Verlauf. Symptome reichen von Hautausschlag bis Kreislaufversagen. Erfordert sofortige Notfallbehandlung mit Adrenalin.

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Acne tarda

Akne im Erwachsenenalter, meist ab dem 25. Lebensjahr. Betrifft häufiger Frauen und zeigt sich oft im Kinn- und Kieferbereich. Hormonelle Ursachen spielen eine wichtige Rolle.

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Acne vulgaris

Häufigste Hauterkrankung im Jugendalter mit Komedonen, Papeln und Pusteln im Gesicht und am Oberkörper. Wird durch Hormonschwankungen, Talg und Bakterien ausgelöst. Gut behandelbar.

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Aciclovir

Antiviraler Wirkstoff zur Behandlung von Herpes-simplex- und Herpes-zoster-Infektionen. Wirkt durch Hemmung der Virusvermehrung. Erhältlich als Creme, Tabletten oder Infusionslösung.

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Adapalen

Topisches Retinoid zur Behandlung von leichter bis mittelschwerer Akne. Wirkt komedolytisch und entzündungshemmend. Wird abends dünn auf die betroffene Haut aufgetragen und ist gut verträglich.

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Akne

Häufige entzündliche Erkrankung der Talgdrüsenfollikel mit Komedonen, Papeln, Pusteln und ggf. Narben. Betrifft vor allem Jugendliche, kann aber in jedem Alter auftreten. Vielfältige Therapieoptionen.

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Aktinische Keratose

Durch chronische UV-Strahlung verursachte raue, schuppige Hautstelle. Gilt als Vorstufe von hellem Hautkrebs. Frühzeitige Behandlung durch Vereisung, Cremes oder photodynamische Therapie ist wichtig.

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Allergie

Überschiessende Immunreaktion auf eigentlich harmlose Substanzen wie Pollen, Nahrungsmittel oder Tierhaare. Äussert sich u.a. durch Hautausschlag, Schnupfen oder Atemnot. Diagnostik mittels Prick- oder Bluttest.

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Allergisches Kontaktekzem

Entzündliche Hautreaktion durch direkten Kontakt mit einem Allergen wie Nickel, Duftstoffe oder Konservierungsmittel. Zeigt sich mit Rötung, Bläschen und Juckreiz. Diagnose per Epikutantest.

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Alopecia androgenetica bei der Frau

Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen mit diffuser Lichtung im Scheitelbereich. Beginnt oft nach den Wechseljahren. Behandlung mit Minoxidil oder antiandrogenen Therapien möglich.

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Abszess

Abgekapselte Eiteransammlung im Gewebe, die durch bakterielle Infektionen entsteht. Typisch sind Rötung, Schwellung, Überwärmung und Schmerzen. Behandlung erfolgt durch chirurgische Eröffnung und ggf. Antibiotika.

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Alopecia androgenetica beim Mann

Häufigste Haarausfallform bei Männern mit typischem Muster: Geheimratsecken und Tonsur. Genetisch und hormonell bedingt. Therapie mit Minoxidil oder Finasterid kann den Verlauf bremsen.

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ABCD-Regel

Merkhilfe zur Beurteilung von Muttermalen: Asymmetrie, Begrenzung, Colorit (Farbe), Durchmesser. Auffällige Veränderungen sollten zeitnah dermatoskopisch kontrolliert und ggf. entfernt werden.

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Alopecia areata

Kreisrunder Haarausfall durch autoimmune Entzündung der Haarfollikel. Zeigt sich als scharf begrenzte kahle Stellen auf der Kopfhaut. Spontane Rückbildung möglich, diverse Therapieoptionen verfügbar.

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Acne comedonica

Leichte Akneform mit vorwiegend offenen und geschlossenen Komedonen (Mitessern). Betrifft häufig Jugendliche. Behandlung erfolgt meist topisch mit Retinoiden oder Benzoylperoxid zur Verhinderung von Entzündungen.

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Alopezie androgenetische

Genetisch bedingter Haarausfall bei Männern und Frauen durch Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber Dihydrotestosteron. Schleichender Verlauf mit typischem Lichtungsmuster. Frühe Behandlung empfohlen.

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Acne conglobata

Schwere chronische Akneform mit tiefen entzündlichen Knoten, Abszessen und Fistelgängen. Häufig an Rücken, Gesicht und Nacken. Hinterlässt oft ausgeprägte Narben und erfordert systemische Therapie.

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Alopezie

Oberbegriff für krankhaften Haarausfall unterschiedlichster Ursachen: erblich, hormonell, entzündlich, stressbedingt oder medikamentös. Eine gründliche Diagnostik ist Voraussetzung für die gezielte Behandlung.

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Acne inversa

Chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit schmerzhaften Knoten und Abszessen in Achseln, Leisten und Intimbereich. Auch Hidradenitis suppurativa genannt. Therapie reicht von Antibiotika bis Chirurgie.

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B
Borreliose (chronische)

Durch Zecken übertragene bakterielle Infektion. An der Haut zeigt sich oft das Erythema migrans (Wanderröte). Unbehandelt können Gelenke, Nerven und Haut betroffen werden. Antibiotische Therapie wirksam.

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Botulinumtoxin A

Neurotoxin zur ästhetischen Faltenbehandlung und medizinischen Therapie von Hyperhidrose (übermässigem Schwitzen). Wird gezielt in den Muskel injiziert. Wirkung hält ca. 3–6 Monate an.

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Bullöses Pemphigoid

Autoimmune blasenbildende Hauterkrankung, vorwiegend bei älteren Menschen. Grosse, pralle Blasen auf geröteter oder normaler Haut mit starkem Juckreiz. Behandlung mit Kortikosteroiden und Immunsuppressiva.

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Burning Mouth Syndrom

Chronisches Brennen der Mundschleimhaut ohne sichtbare Veränderungen. Betrifft häufiger Frauen nach der Menopause. Ursache oft multifaktoriell. Therapie umfasst lokale und systemische Massnahmen.

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Blepharitis

Entzündung der Augenlider mit Rötung, Schuppung und Verkrustung am Lidrand. Häufig chronisch verlaufend und mit Rosacea oder seborrhoischer Dermatitis assoziiert. Regelmässige Lidrandpflege ist wichtig.

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Balanitis

Entzündung der Eichel, oft mit Rötung, Schwellung und Schmerzen. Ursachen sind Infektionen, Reizungen oder Hauterkrankungen. Betrifft bevorzugt unbeschnittene Männer. Therapie richtet sich nach der Ursache.

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Basalzellkarzinom

Häufigster bösartiger Hauttumor, ausgelöst durch chronische UV-Strahlung. Wächst langsam und bildet selten Metastasen, kann aber Gewebe zerstören. Operative Entfernung ist die Standardtherapie.

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Basalzellkarzinom superfizielles

Oberflächliche Variante des Basalzellkarzinoms, oft als rötliche, leicht schuppende Plaque am Rumpf. Wächst flach und langsam. Gut behandelbar durch Operation, Kryotherapie oder topische Therapie.

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Basalzellkarzinom knotiges

Häufigste Form des Basalzellkarzinoms mit perlartigem, hautfarbenem Knötchen und feinen Blutgefässen. Typisch im Gesicht. Wird in der Regel operativ vollständig entfernt.

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Besenreiser

Feine, sichtbare Venenverästelungen an den Beinen in rötlich-bläulicher Farbe. Meist kosmetisch störend, selten medizinisch relevant. Behandlung durch Sklerotherapie (Verödung) oder Laser möglich.

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Bettwanzenstiche

Juckende, oft gruppierte rötliche Hautreaktionen nach nächtlichen Bissen durch Bettwanzen. Typisch ist die sogenannte Wanzenstrasse. Behandlung symptomatisch mit juckreizlindernden Mitteln.

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Biologika in der Dermatologie

Biotechnologisch hergestellte Medikamente, die gezielt in Entzündungsprozesse eingreifen. Eingesetzt bei schwerer Psoriasis, Neurodermitis und Urtikaria. Revolutionäre Therapieoption mit hoher Wirksamkeit.

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C
Chemical-Peeling

Kontrolliertes Abtragen oberer Hautschichten mit Säurelösungen zur Verbesserung des Hautbildes. Wirkt bei Pigmentflecken, feinen Falten und Aknenarben. Verschiedene Stärken je nach gewünschter Eindringtiefe.

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Cheilitis

Entzündung der Lippen mit Trockenheit, Rissbildung, Rötung und Schuppung. Ursachen reichen von Austrocknung über Kontaktallergien bis zu chronischer UV-Schädigung. Therapie je nach Auslöser.

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Chloasma

Grossflächige, bräunliche Pigmentierung im Gesicht, auch Melasma genannt. Häufig in der Schwangerschaft oder durch hormonelle Verhütung ausgelöst. Sonnenschutz und aufhellende Cremes sind Therapiebasis.

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Cholinergische Urtikaria

Form der Nesselsucht, ausgelöst durch Schwitzen, körperliche Anstrengung oder emotionalen Stress. Zeigt sich mit kleinen, stark juckenden Quaddeln am Oberkörper. Therapie mit Antihistaminika.

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Chronische Pigmentpurpura

Gruppe harmloser Hauterkrankungen mit bräunlich-rötlichen Flecken an den Unterschenkeln durch kleinste Blutaustritte. Häufig bei Venenschwäche. Kosmetisch störend, aber medizinisch unbedenklich.

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Chronisches Handekzem

Langwierige Entzündung der Handhaut mit Rötung, Schuppung, Rissen und Bläschen. Häufig beruflich bedingt durch Feuchtarbeit oder Kontaktallergien. Schutz, Pflege und gezielte Therapie entscheidend.

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Chronische Urtikaria

Nesselsucht mit Quaddeln und Juckreiz über mehr als sechs Wochen. Ursache oft unklar (spontan) oder durch physikalische Reize ausgelöst. Moderne Therapie mit Antihistaminika und Biologika verfügbar.

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CO2-Laser

Ablativ wirkender Laser zur Abtragung von Hautgewebe. Einsatz bei Warzen, Narben, aktinischen Keratosen und zur Hautverjüngung. Ermöglicht präzise Behandlung mit kontrollierbarer Eindringtiefe.

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Condylomata acuminata

Feigwarzen durch humane Papillomviren (HPV) im Genital- und Analbereich. Fleischfarbene, blumenkohlartige Wucherungen. Behandlung durch Vereisung, Laser, Cremes oder chirurgische Abtragung.

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Couperose

Sichtbare, erweiterte Äderchen im Gesicht, besonders an Wangen und Nase. Frühstadium der Rosacea. Verstärkt durch UV-Strahlung, Alkohol und Temperaturschwankungen. Laserbehandlung kann das Erscheinungsbild verbessern.

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Crusta lactea

Milchschorf bei Säuglingen mit gelblichen, fettigen Schuppen auf der Kopfhaut. Kann ein Frühzeichen der atopischen Dermatitis sein. Sanfte Ablösung mit Öl und milde Pflege empfohlen.

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Café-au-lait-Fleck

Hellbraune, gleichmässig pigmentierte Hautflecken mit milchkaffeeartiger Farbe. Einzeln meist harmlos. Mehrere grosse Flecken können auf eine Neurofibromatose hinweisen und sollten abgeklärt werden.

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Calcineurininhibitoren

Topische Immunmodulatoren (Tacrolimus, Pimecrolimus) zur Behandlung von Neurodermitis und anderen Ekzemen. Wirken entzündungshemmend ohne die Nebenwirkungen von Kortison. Besonders für empfindliche Hautstellen geeignet.

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Candidose

Pilzinfektion durch Hefepilze der Gattung Candida. Betrifft Haut, Schleimhäute und Nägel, besonders in feuchten Körperfalten. Typisch sind Rötung und weissliche Beläge. Antimykotische Therapie wirksam.

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D
Dermatitis herpetiformis

Stark juckende Hauterkrankung mit gruppierten Bläschen, häufig an Ellbogen, Knien und Gesäss. Assoziiert mit Zöliakie (Glutenunverträglichkeit). Therapie mit Dapson und glutenfreier Ernährung.

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Dermatitis seborrhoische

Chronische Hautentzündung mit gelblichen, fettigen Schuppen in talgdrüsenreichen Arealen wie Kopfhaut, Gesicht und Brustbereich. Hefepilze spielen eine Rolle. Antimykotische Behandlung wirksam.

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Dermatofibrom

Gutartiger, derber Hautknoten, meist an den Beinen. Entsteht oft nach Insektenstichen oder kleinen Verletzungen. Bräunlich verfärbt und harmlos. Entfernung nur bei Beschwerden oder Unsicherheit nötig.

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Dermatomykosen

Pilzinfektionen der Haut, Haare oder Nägel durch Dermatophyten, Hefen oder Schimmelpilze. Häufig an Füssen, Leiste oder Nägeln. Diagnostik durch Pilzkultur, Therapie mit Antimykotika.

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Dermatoskopie

Nichtinvasive Untersuchungsmethode mit einem Auflichtmikroskop zur genauen Beurteilung von Hautveränderungen und Muttermalen. Zentrales Werkzeug der Hautkrebsfrüherkennung in der Dermatologie.

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Dyshidrose

Wiederkehrende Bläschenbildung an Handinnenflächen und Fusssohlen mit starkem Juckreiz. Ursachen vielfältig: Stress, Allergien, Pilzinfektionen. Auch dyshidrotisches Ekzem oder Pompholyx genannt.

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Dyshidrotisches Ekzem

Ekzemform mit juckenden, tiefsitzenden Bläschen an Händen und Füssen. Oft chronisch-rezidivierend verlaufend. Behandlung mit topischen Kortikosteroiden, Pflegemassnahmen und Meidung von Triggerfaktoren.

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Dellwarze

Mollusca contagiosa – virale Hautinfektion mit kleinen, halbkugelförmigen Knötchen mit zentraler Delle. Häufig bei Kindern. Meist selbstlimitierend, bei Bedarf Kürettage oder Kryotherapie.

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Dermatitis

Oberbegriff für entzündliche Hautveränderungen verschiedenster Ursache mit Rötung, Schwellung, Juckreiz und Schuppung. Umfasst Kontaktekzeme, atopische Dermatitis und irritative Formen.

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E
Erythrodermie

Generalisierte Rötung und Schuppung von über 90% der Körperoberfläche. Kann durch Psoriasis, Ekzeme, Medikamente oder Lymphome ausgelöst werden. Ernstes Krankheitsbild mit stationärem Behandlungsbedarf.

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Ekzem

Sammelbegriff für entzündliche, nicht ansteckende Hauterkrankungen mit Rötung, Schuppung, Juckreiz und ggf. Bläschenbildung. Häufigste Hauterkrankung überhaupt. Verschiedene Formen je nach Ursache.

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Ekzem mikrobielles

Münzförmige (nummuläre), nässende Ekzemherde, oft durch bakterielle Besiedlung unterhalten. Tritt bevorzugt an den Unterschenkeln auf. Therapie mit antiseptischen und entzündungshemmenden Massnahmen.

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Ekzem kumulativ-toxisches

Kontaktekzem durch wiederholte Exposition gegenüber hautreizenden Substanzen wie Reinigungsmitteln oder Wasser. Häufigste Berufskrankheit. Prävention durch Hautschutz und Schutzhandschuhe entscheidend.

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Epikutantest

Allergologisches Testverfahren: Testpflaster mit potenziellen Allergenen werden 48 Stunden auf den Rücken geklebt. Ablesung nach 48 und 72 Stunden zeigt Kontaktallergien an.

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Epheliden

Sommersprossen – kleine, hellbraune Pigmentflecken, die bei hellen Hauttypen durch Sonnenlicht verstärkt werden. Genetisch bedingt und vollkommen harmlos. Verblassen im Winter häufig wieder.

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Erektile Dysfunktion

Anhaltende Unfähigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen. Ursachen oft gefässbedingt, hormonell oder psychisch. Abklärung wichtig, da Hinweis auf Gefässerkrankungen möglich.

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Erfrierung

Kälteschaden der Haut mit Rötung, Schwellung und Blasenbildung bis hin zur Gewebsnekrose. Betrifft vor allem Finger, Zehen, Nase und Ohren. Langsames Aufwärmen und ärztliche Versorgung nötig.

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Erysipel

Bakterielle Hautinfektion (Wundrose) mit scharf begrenzter, schmerzhafter Rötung und Schwellung, meist am Unterschenkel. Ausgelöst durch Streptokokken. Sofortige Antibiotikatherapie erforderlich.

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Erythema multiforme

Akute Immunreaktion der Haut mit typischen schiessscheibenförmigen Läsionen. Häufigster Auslöser ist Herpes simplex. Meist selbstlimitierend mit mildem Verlauf. Schwere Formen erfordern stationäre Behandlung.

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Erythema nodosum

Schmerzhafte, rötlich-bläuliche Knoten an den Unterschenkelstreckseiten durch Entzündung des Unterhautfettgewebes. Kann Zeichen einer Infektion, Sarkoidose oder Medikamentenreaktion sein.

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Erythrasma

Oberflächliche bakterielle Hautinfektion durch Corynebacterium minutissimum. Zeigt sich als bräunlich-rötliche Flecken in Körperfalten. Unter Wood-Licht korallenrote Fluoreszenz. Therapie mit topischen Antibiotika.

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F
Fibromatosen

Gruppe gutartiger Bindegewebswucherungen wie Dupuytren-Kontraktur oder Keloide. Können lokal aggressiv wachsen. Therapie je nach Typ: Beobachtung, Injektion, Bestrahlung oder Operation.

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Fibrom weiches

Gutartige, gestielte Hautwucherung (Skin Tag) an Hals, Achseln oder Leisten. Sehr häufig und harmlos. Kann bei mechanischer Reizung stören und wird einfach abgetragen.

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Fissur

Schmerzhafter, spaltförmiger Hautriss, häufig an Lippen, Mundwinkeln, Fingerkuppen oder Analbereich. Entsteht durch Trockenheit, Ekzeme oder Überdehnung. Pflege und ggf. entzündungshemmende Therapie.

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Follikulitis

Entzündung der Haarfollikel, meist durch Bakterien (Staphylokokken). Zeigt sich als rote Knötchen oder Pusteln um Haare. Kommt an behaarten Körperstellen vor. Meist lokal gut behandelbar.

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Frostbeulen

Schmerzhafte, bläulich-rote Schwellungen an Fingern und Zehen nach Kälteexposition. Typisch im Winter bei feuchter Kälte. Auch Perniones genannt. Warmhalten und durchblutungsfördernde Massnahmen helfen.

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Fussmykose

Pilzinfektion der Fusshaut, meist zwischen den Zehen. Zeigt sich mit Juckreiz, Rötung, Schuppung und Mazeration. Sehr häufig und ansteckend. Behandlung mit antimykotischen Cremes oder Sprays.

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Furunkel

Tiefe, schmerzhafte Entzündung eines Haarfollikels mit Abszessbildung durch Staphylokokken. Bildet einen Eiterpfropf und heilt meist narbig ab. Grosse Furunkel erfordern chirurgische Spaltung.

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Furunkulose

Wiederkehrendes Auftreten mehrerer Furunkel, oft durch Staphylokokken-Besiedelung der Haut. Begünstigende Faktoren sind Diabetes und Immunschwäche. Sanierung der Keimträgerschaft Teil der Therapie.

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Farbstoff-Laser

Gepulster Laser zur gezielten Behandlung von Gefässveränderungen wie Feuermalen, Besenreisern und Rosacea. Wird auch bei Narben und Warzen eingesetzt. Selektive Zerstörung roter Blutgefässe.

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Feigwarzen

Durch HPV verursachte Genitalwarzen im Anal- und Intimbereich. Hochansteckend durch Sexualkontakt. Behandlung durch Vereisung, Laser, topische Immunmodulatoren oder chirurgische Abtragung.

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Faltenbehandlung

Ästhetische Massnahmen zur Glättung von Gesichtsfalten. Umfasst Botulinumtoxin, Hyaluronsäure-Filler, Laser und Chemical-Peeling. Ziel ist ein natürliches, frisches Aussehen ohne Maskeneffekt.

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G
Glomustumor

Seltener, gutartiger, sehr schmerzhafter Tumor aus Glomuszellen, häufig unter dem Fingernagel. Typisch ist stechender Schmerz bei Kälte oder Druck. Operative Entfernung bringt sofortige Linderung.

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Glossitis

Entzündung der Zunge mit Rötung, Schwellung und Schmerzen. Ursachen sind Infektionen, Vitaminmangel, Allergien oder Autoimmunerkrankungen. Lingua geographica ist eine häufige, harmlose Sonderform.

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Granuloma anulare

Gutartige, ringförmig angeordnete Hautknötchen unklarer Ursache. Häufig an Handrücken und Füssen bei Kindern und jungen Erwachsenen. Meist symptomlos und selbstlimitierend, selten Therapie nötig.

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Granuloma pyogenicum

Schnell wachsendes, leicht blutendes Gefässknötchen der Haut. Entsteht oft nach kleinen Verletzungen. Trotz des Namens nicht eitrig. Behandlung durch Kürettage, Laser oder Vereisung.

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Grindflechte

Volkstümlicher Name für Impetigo contagiosa, eine hochansteckende bakterielle Hautinfektion bei Kindern. Typisch sind honiggelbe Krusten im Gesicht. Behandlung mit antiseptischen Mitteln oder Antibiotika.

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Gürtelrose

Reaktivierung von Varizella-Zoster-Viren als schmerzhafter, halbseitiger Bläschenausschlag. Tritt bevorzugt bei älteren oder immungeschwächten Personen auf. Frühzeitige antivirale Therapie wichtig.

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Gerbstoffe

Pflanzliche Wirkstoffe mit zusammenziehender und entzündungshemmender Wirkung. Werden in der Dermatologie bei nässenden Ekzemen und Entzündungen eingesetzt. Anwendung als Umschläge oder Bäder.

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Geschlechtskrankheiten

Sexuell übertragbare Infektionen wie Syphilis, Gonorrhoe, Chlamydien und HPV. Können Haut und Schleimhäute betreffen. Frühzeitige Diagnostik und Behandlung verhindern Komplikationen und Übertragung.

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Gicht (Hautveränderungen)

Bei chronischer Gicht können sich Tophi (Harnsäureablagerungen) in der Haut bilden, typisch an Ohrmuscheln und Gelenken. Gelegentlich mit Hautrötung und Entzündung verbunden.

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H
Hyperpigmentierung

Vermehrte Einlagerung von Melanin mit Dunkelfärbung der Haut. Ursachen sind UV-Strahlung, Hormone, Entzündungen oder Medikamente. Sonnenschutz und aufhellende Wirkstoffe als Therapiebasis.

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Hypopigmentierung

Verminderte Melaninbildung mit hellen Hautflecken. Ursachen sind Vitiligo, Entzündungen, Pilzinfektionen oder Narben. Die Abklärung der Grunderkrankung bestimmt die weitere Therapie.

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Hyperhidrose

Übermässiges Schwitzen über das normale Mass hinaus, oft an Händen, Füssen oder Achseln. Kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Therapie mit Antiperspirantien, Botulinumtoxin oder Iontophorese.

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Hyperkeratose

Übermässige Verdickung der Hornschicht der Haut. Tritt bei Hornhautschwielen, Warzen, Schuppenflechte oder aktinischen Keratosen auf. Behandlung je nach Ursache mit Keratolytika oder Laser.

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Hautalterung

Natürlicher Alterungsprozess der Haut (intrinsisch) verstärkt durch UV-Strahlung (extrinsisch). Zeigt sich in Falten, Elastizitätsverlust und Pigmentflecken. Sonnenschutz ist die beste Prävention.

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Hautkrebs

Oberbegriff für bösartige Hauttumoren: Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom (heller Hautkrebs) und Melanom (schwarzer Hautkrebs). Regelmässige Vorsorge ermöglicht Früherkennung und gute Heilungschancen.

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Hauttypen

Einteilung der Haut nach Fitzpatrick in sechs Typen (I–VI) basierend auf Pigmentierung und Sonnenbrandneigung. Bestimmt das individuelle UV-Risiko und die Empfindlichkeit der Haut.

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Hefepilz-Infektionen

Durch Hefepilze (meist Candida oder Malassezia) verursachte Infektionen an Haut, Schleimhäuten und Nägeln. Begünstigt durch Feuchtigkeit und geschwächtes Immunsystem. Antimykotische Therapie wirksam.

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Herpes labialis

Lippenherpes durch Herpes-simplex-Virus Typ 1 mit juckenden Bläschen an der Lippe. Sehr häufig, oft rezidivierend bei Stress oder Sonneneinstrahlung. Antivirale Cremes beschleunigen die Abheilung.

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Herpes simplex genitalis

Sexuell übertragbare Infektion durch Herpes-simplex-Virus mit schmerzhaften Bläschen im Genitalbereich. Rezidive häufig. Antivirale Medikamente verkürzen Schübe und senken die Ansteckungsgefahr.

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Herpes simplex Virus

Weit verbreitetes Virus mit zwei Typen: HSV-1 (Lippenherpes) und HSV-2 (Genitalherpes). Verbleibt lebenslang in Nervenganglien. Reaktivierungen durch Stress, UV-Licht oder Immunschwäche.

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Herpes zoster

Gürtelrose – schmerzhafte, einseitige Bläschenbildung entlang eines Nervs durch Reaktivierung des Varizella-Zoster-Virus. Frühzeitige antivirale Therapie reduziert Komplikationen wie Nervenschmerzen.

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Heuschnupfen

Allergische Rhinitis durch Pollenflug mit Niesen, Nasenlaufen, juckenden Augen und Atembeschwerden. Betrifft Millionen Menschen saisonal. Behandlung mit Antihistaminika und ggf. Hyposensibilisierung.

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Hidradenitis suppurativa

Chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit schmerzhaften Knoten und Abszessen in Achseln, Leisten und Intimbereich. Synonym für Acne inversa. Frühe, konsequente Therapie verhindert Fortschreiten.

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Haartransplantation

Chirurgisches Verfahren zur Versetzung eigener Haarfollikel aus dem Haarkranzbereich in kahle Stellen. Dauerhafte Lösung bei erblichem Haarausfall. Moderne Techniken ermöglichen natürliche Ergebnisse.

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Hirsutismus

Übermässiger Haarwuchs bei Frauen in männertypischem Muster (Gesicht, Brust, Bauch). Oft hormonell bedingt. Abklärung von Androgenüberschuss wichtig. Therapie hormonell, per Laser oder Creme.

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Haar

Hornfaden aus Keratin, der im Haarfollikel gebildet wird. Durchläuft Wachstumsphasen (Anagen, Katagen, Telogen). Beschaffenheit und Dichte sind genetisch bestimmt. Veränderungen können Krankheiten anzeigen.

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HPV-Infektionen

Infektionen mit humanen Papillomviren verursachen Warzen an Haut und Schleimhäuten sowie Genitalwarzen. Bestimmte Typen sind Risikofaktor für Gebärmutterhals- und Analkrebs. Impfung schützt wirksam.

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Haarwurzelstatus

Diagnostische Untersuchung (Trichogramm) zur Bestimmung der Haarwachstumsphasen. Erlaubt Rückschlüsse auf die Ursache von Haarausfall. Etwa 50–100 Haare werden mikroskopisch analysiert.

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Hühnerauge

Druckbedingte, schmerzhafte Verdickung der Hornhaut (Clavus) an Zehen oder Fusssohle. Entsteht durch schlecht sitzende Schuhe. Abtragung und Druckentlastung bringen Linderung.

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Hämangiom des Säuglings

Gutartiger Gefässtumor bei Neugeborenen, der in den ersten Lebenswochen schnell wächst. Bildet sich meist spontan zurück. Grosse oder komplizierende Hämangiome werden mit Propranolol behandelt.

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Hyaluronsäure

Körpereigene Substanz, die Wasser bindet und der Haut Volumen und Elastizität verleiht. In der ästhetischen Medizin als Filler zur Faltenunterspritzung und Gesichtskonturierung eingesetzt.

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Handekzem

Entzündliche Hauterkrankung der Hände mit Rötung, Bläschen, Rissen und Schuppung. Häufig berufsbedingt oder allergisch. Eines der häufigsten dermatologischen Krankheitsbilder. Schutz und Pflege zentral.

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Hand-Fuss-Mund-Krankheit

Viruserkrankung vor allem bei Kleinkindern mit Bläschen im Mund sowie an Händen und Füssen. Hochansteckend, aber harmlos. Klingt meist innerhalb von 7–10 Tagen spontan ab.

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Haarausfall kreisrunder

Autoimmun bedingter, fleckförmiger Haarverlust mit scharf begrenzten kahlen Stellen. Kann in jedem Alter auftreten. Spontane Rückbildung möglich. Therapie mit Kortison oder Immuntherapie.

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I
Intertrigo

Entzündung der Haut in Körperfalten (Achseln, Leisten, unter der Brust) durch Feuchtigkeit und Reibung. Begünstigt durch Übergewicht und Diabetes. Trockenhaltung und antimikrobielle Behandlung helfen.

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Isotretinoin

Systemisches Retinoid zur Behandlung schwerer Akne. Sehr wirksam, reduziert Talgproduktion dauerhaft. Strenge ärztliche Überwachung nötig wegen Nebenwirkungen. Schwangerschaft muss sicher ausgeschlossen werden.

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Ichthyose

Gruppe erblicher Verhornungsstörungen mit trockener, schuppiger Haut, die an Fischschuppen erinnert. Verschiedene Schweregrade und Formen. Regelmässige rückfettende Pflege und Keratolyse sind essenziell.

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Impetigo contagiosa

Hochansteckende, oberflächliche bakterielle Hautinfektion, häufig bei Kindern. Typisch sind honiggelbe Krusten im Gesicht. Auslöser sind Staphylokokken oder Streptokokken. Antibiotische Behandlung erforderlich.

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Insektenstich

Hautreaktion auf den Stich oder Biss von Insekten wie Mücken, Bienen oder Wespen. Zeigt sich mit Rötung, Schwellung und Juckreiz. Bei allergischer Reaktion sofortige ärztliche Hilfe nötig.

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J
Juckreiz (Pruritus)

Unangenehme Empfindung der Haut, die zum Kratzen verleitet. Häufiges Symptom vieler Hautkrankheiten, Allergien und innerer Erkrankungen. Ursachenklärung ist Voraussetzung für gezielte Therapie.

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K
Kopfläuse

Parasitärer Befall der Kopfhaut mit Pediculus humanus capitis. Häufig bei Kindern. Verursacht starken Juckreiz. Behandlung mit Dimeticon-Präparaten oder Permethrin, Nissenkamm zur Nachkontrolle.

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Krampfadern

Erweiterte, geschlängelte oberflächliche Beinvenen (Varizen) durch Venenklappeninsuffizienz. Symptome sind schwere Beine, Schwellung und Hautveränderungen. Therapie durch Verödung, Laser oder Operation.

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Krätze (Skabies)

Parasitäre Hauterkrankung durch Krätzmilben mit intensivem, besonders nächtlichem Juckreiz. Typisch sind Milbengänge zwischen den Fingern. Behandlung der gesamten Kontaktgruppe mit Permethrin oder Ivermectin.

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Kryotherapie

Behandlung mit Kälte (flüssigem Stickstoff) zur Vereisung von Hautveränderungen wie Warzen, aktinischen Keratosen oder seborrhoischen Keratosen. Schnelles, ambulantes Verfahren mit guter Wirksamkeit.

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Kutane T-Zell-Lymphome

Seltene Gruppe von Lymphomen, die primär die Haut befallen. Häufigstes Beispiel ist die Mycosis fungoides. Zeigt sich anfangs als ekzemartige Flecken. Stadienbezogene, individuelle Therapie.

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Kontakturtikaria

Nesselsucht durch direkten Hautkontakt mit auslösenden Substanzen wie Latex, Nahrungsmitteln oder Chemikalien. Sofortige Quaddel- und Rötungsreaktion. Unterscheidung immunologisch vs. nicht-immunologisch.

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Kaposi-Sarkom

Bösartiger Gefässtumor der Haut, assoziiert mit HHV-8-Infektion. Klassisch bei älteren Männern oder immungeschwächten Patienten. Zeigt sich als bläulich-rote Knoten oder Flecken.

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Keloide

Überschiessende, wulstartige Narbenbildung, die über den Wundrand hinauswächst. Häufig an Schultern, Brust und Ohrläppchen. Therapie schwierig: Injektion, Druckverbände, Laser oder Kryotherapie.

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Keratosis pilaris

Harmlose Verhornungsstörung mit rauen Knötchen an Oberarmen, Oberschenkeln und Wangen. Auch Reibeisenhaut genannt. Sehr häufig, besonders bei Atopikern. Rückfettende Pflege und Peelings hilfreich.

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Keratosis solaris

Synonym für aktinische Keratose – raue, schuppige Hautstelle durch chronische UV-Schädigung. Hautkrebsvorstufe. Frühzeitige Behandlung durch Vereisung, Cremes oder photodynamische Therapie empfohlen.

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Knötchenflechte

Lichen ruber planus – entzündliche Erkrankung mit juckenden, violetten, polygonalen Knötchen an Haut und Schleimhäuten. Ursache unklar, möglicherweise autoimmun. Therapie mit Kortikosteroiden.

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Kollagenose

Gruppe von Autoimmunerkrankungen des Bindegewebes wie Lupus erythematodes, Dermatomyositis und Sklerodermie. Oft mit Hautveränderungen verbunden. Multidisziplinäre Diagnostik und Therapie erforderlich.

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Komedonen

Mitesser – Talgpfröpfe in Haarfollikeln. Offene Komedonen (Blackheads) und geschlossene (Whiteheads) sind die Grundeffloreszenzen der Akne. Entstehen durch Verhornungsstörung und Talgüberproduktion.

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Kontaktallergie

Immunologische Überempfindlichkeitsreaktion auf Substanzen bei direktem Hautkontakt. Häufige Allergene sind Nickel, Duftstoffe und Konservierungsmittel. Diagnose per Epikutantest. Allergenmeidung ist zentral.

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Kontaktdermatitis

Entzündliche Hautreaktion durch direkten Kontakt mit reizenden oder allergisierenden Substanzen. Äussert sich mit Rötung, Bläschen und Juckreiz. Unterscheidung zwischen allergischer und toxischer Form wichtig.

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Kontaktekzem

Häufige Ekzemform durch äussere Einwirkung auf die Haut. Allergisches Kontaktekzem durch Immunreaktion, toxisches durch direkte Zellschädigung. Beruflich sehr relevante Erkrankung.

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L
Lupus erythematodes

Autoimmunerkrankung mit verschiedenen Verlaufsformen: rein kutan (diskoider Lupus) bis systemisch mit Organbeteiligung. An der Haut typisch schmetterlingsförmiges Gesichtserythem. Sonnenschutz essenziell.

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Lymphangiom

Gutartige Fehlbildung der Lymphgefässe, meist angeboren. Zeigt sich als weiche, bläschenartige Schwellung der Haut. Häufig im Kopf-Hals-Bereich. Therapie bei Beschwerden durch Sklerotherapie oder Operation.

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Lymphödem

Chronische Schwellung durch gestörten Lymphabfluss, meist an den Beinen. Kann angeboren oder erworben sein. Fortschreitend mit Gewebeverhärtung. Therapie mit Kompression und Lymphdrainage.

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Lymphom der Haut

Bösartige Erkrankung des lymphatischen Gewebes in der Haut. Unterschieden werden T-Zell- und B-Zell-Lymphome. Zeigen sich als Flecken, Plaques oder Knoten. Stadienbezogene Therapie.

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Lipödem

Chronische, symmetrische Fettverteilungsstörung an Beinen und Armen, fast ausschliesslich bei Frauen. Druckschmerzhaft mit Neigung zu Hämatomen. Abgrenzung zum Lymphödem wichtig. Therapie multimodal.

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Lipom

Gutartiger, weicher Fettgewebsknoten unter der Haut. Häufig an Rumpf und Extremitäten. Langsam wachsend und schmerzlos. Entfernung nur bei Beschwerden oder zum Ausschluss anderer Tumoren.

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Livedo reticularis

Netzartige, bläulich-rötliche Hautzeichnung durch verlangsamten Blutfluss in den Hautgefässen. Harmlose Form bei Kälte häufig. Persistierende Form kann auf Gefässerkrankungen oder Autoimmunprozesse hinweisen.

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Laserepilation

Dauerhafte Haarentfernung durch gezielte Zerstörung der Haarwurzel mit Laserlicht. Wirkt am besten bei dunklen Haaren und heller Haut. Mehrere Sitzungen nötig für optimales Ergebnis.

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Laserbehandlung

Einsatz von gebündeltem Licht zur Behandlung verschiedenster Hautprobleme: Gefässveränderungen, Pigmentflecken, Narben, Warzen und Falten. Unterschiedliche Lasertypen für verschiedene Indikationen.

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Lentigo maligna

Melanom-Vorstufe bei chronisch sonnengeschädigter Haut älterer Menschen. Zeigt sich als unregelmässig begrenzter, brauner Fleck, meist im Gesicht. Operative Entfernung empfohlen.

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Lentigo senilis

Altersfleck – gutartige, flache, bräunliche Pigmentierung durch langjährige UV-Exposition. Häufig an Handrücken, Gesicht und Dekolleté. Harmlos, aber gelegentlich kosmetisch störend. Aufhellung möglich.

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Lentigo solaris

Sonnenfleck – umschriebene, braune Pigmentierung durch chronische Sonnenschädigung. Abgrenzung zum Melanom durch Dermatoskopie wichtig. Lichtschutz beugt der Entstehung neuer Flecken vor.

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Lichen planus

Knötchenflechte – entzündliche Erkrankung mit juckenden, violetten, flachen Papeln. Kann Haut, Mundschleimhaut und Nägel befallen. Ursache unklar, vermutlich autoimmun. Therapie mit Kortikosteroiden.

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Lichen ruber

Chronisch-entzündliche Erkrankung mit typischen polygonalen, livid-rötlichen, juckenden Papeln. Befällt Haut, Schleimhäute, Haare und Nägel. Verschiedene Subtypen mit unterschiedlichem Verlauf.

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Lichen sclerosus

Chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit weisslichen, verhärteten Arealen, bevorzugt im Genitalbereich. Betrifft Frauen häufiger als Männer. Juckreiz und Schrumpfung möglich. Therapie mit starken Kortikosteroiden.

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Lichen simplex chronicus

Chronische, verdickte Ekzemherde durch wiederholtes Reiben und Kratzen (Lichenifikation). Häufig am Nacken, Knöcheln oder Genitalbereich. Durchbrechen des Juckreiz-Kratz-Kreislaufs ist Therapieziel.

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Lichtdermatose polymorphe

Häufigste Sonnenallergie mit juckenden Knötchen und Bläschen an lichtexponierten Stellen nach Sonnenexposition. Tritt meist im Frühling auf. Lichtschutz und langsame UV-Gewöhnung sind Prävention.

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Lichtschutz

Massnahmen zum Schutz der Haut vor UV-Strahlung: Sonnencreme, schützende Kleidung und Meidung der Mittagssonne. Wichtigste Prävention gegen Hautkrebs, vorzeitige Hautalterung und Sonnenallergie.

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M
Mycosis fungoides

Häufigstes kutanes T-Zell-Lymphom mit langsam fortschreitendem Verlauf. Anfangs ekzemartige Flecken, später Plaques und Tumoren. Frühe Stadien gut mit Lichttherapie und topischen Mitteln behandelbar.

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Malignes Melanom

Aggressivster Hautkrebs, ausgehend von pigmentbildenden Zellen (Melanozyten). Frühzeitige Erkennung durch Selbstuntersuchung und Dermatoskopie entscheidend. Bei rechtzeitiger Diagnose sehr gute Heilungschancen.

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Mastozytose

Seltene Erkrankung mit Vermehrung von Mastzellen in Haut und ggf. inneren Organen. Hautsymptome sind bräunliche Flecken, die bei Reiben anschwellen (Darier-Zeichen). Verlauf meist gutartig.

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Melanom

Schwarzer Hautkrebs – bösartiger Tumor der pigmentbildenden Zellen. Risikofaktoren sind UV-Exposition, viele Muttermale und heller Hauttyp. Regelmässige Hautkrebsvorsorge ist lebensrettend.

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Melanonychia

Dunkle Längspigmentierung des Nagels durch Melanin. Kann harmlos oder Hinweis auf ein Nagelmelanom sein. Dermatoskopische Untersuchung und bei Verdacht Biopsie zur Abklärung notwendig.

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Melasma

Grossflächige, bräunliche Pigmentierung im Gesicht, meist an Stirn, Wangen und Oberlippe. Hormonell begünstigt durch Schwangerschaft oder Pille. Konsequenter Sonnenschutz und aufhellende Wirkstoffe als Therapie.

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Merkelzell-Karzinom

Seltener, aggressiver Hauttumor mit schnellem Wachstum, bevorzugt im Kopf-Hals-Bereich älterer Patienten. Frühzeitige operative Entfernung und ggf. Immuntherapie mit Avelumab sind Therapiestandard.

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Microneedling

Ästhetisches Verfahren mit feinen Nadeln zur kontrollierten Hautstimulation. Fördert die Kollagenbildung und verbessert Narben, Poren und Falten. Kann mit Wirkstoffen wie Hyaluronsäure kombiniert werden.

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Milia

Kleine, weisse Keratinzysten in der Oberhaut, häufig im Gesicht. Harmlos und vor allem kosmetisch störend. Entstehen spontan oder nach Hautverletzungen. Entfernung durch Anritzen und Ausdrücken.

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Milben

Mikroskopisch kleine Spinnentiere, die als Parasiten oder Allergene Hautprobleme verursachen. Krätzmilben befallen die Haut direkt, Hausstaubmilben lösen allergische Reaktionen aus.

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Molluscum contagiosum

Dellwarzen – virale Hautinfektion mit perlenartigen Knötchen und zentraler Delle. Sehr häufig bei Kindern, auch sexuell übertragbar. Meist selbstlimitierend, bei Bedarf Kürettage oder Kryotherapie.

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Morphea

Lokalisierte Form der Sklerodermie mit umschriebenen, verhärteten Hautarealen. Weisslich-glänzend mit lila Rand. Betrifft nur die Haut, keine inneren Organe. Therapie mit topischen Steroiden oder Lichttherapie.

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Mückenstiche

Juckende Hautreaktion auf den Speichel stechender Mücken. Zeigt sich als gerötete Quaddel. Bei manchen Personen überschiessende allergische Reaktion. Kühlung und juckreizstillende Mittel als Therapie.

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Mundsoor

Pilzinfektion der Mundschleimhaut durch Candida albicans mit weisslichen, abwischbaren Belägen. Häufig bei Säuglingen und immungeschwächten Patienten. Behandlung mit Antimykotika wirksam.

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Muttermale

Umgangssprachlich für Naevuszellnaevi – gutartige Ansammlungen von Pigmentzellen in der Haut. Regelmässige Kontrolle wichtig, da sich selten ein Melanom entwickeln kann. ABCD-Regel zur Selbstbeurteilung.

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Mykose

Oberbegriff für Pilzinfektionen der Haut, Haare und Nägel. Häufigste Erreger sind Dermatophyten und Hefepilze. Befallen bevorzugt Füsse, Nägel und Körperfalten. Antimykotische Therapie verfügbar.

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N
Nesselsucht (Urtikaria)

Hauterkrankung mit juckenden Quaddeln und oft Angioödemen. Akute Form meist allergisch, chronische Form oft ohne erkennbare Ursache. Antihistaminika sind die Basistherapie.

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Neurodermitis

Chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit starkem Juckreiz und trockener Haut. Häufig im Kindesalter beginnend, oft mit Allergien assoziiert. Konsequente Basispflege und antientzündliche Therapie zentral.

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Notalgia paraesthetica

Lokalisierter Juckreiz und Missempfindung am oberen Rücken (zwischen den Schulterblättern). Durch Nervenreizung ausgelöst. Häufig mit bräunlicher Hyperpigmentierung. Therapie symptomatisch.

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Naevus

Muttermal – gutartige Hautveränderung aus Pigmentzellen (Melanozyten). Verschiedene Typen und Formen. Regelmässige dermatoskopische Kontrolle empfohlen, um bösartige Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

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Naevus flammeus

Feuermal – angeborene, flache, rötlich-violette Gefässfehlbildung der Haut. Verblasst nicht spontan und wächst proportional mit. Laserbehandlung mit Farbstofflaser kann das Erscheinungsbild verbessern.

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Naevuszellnaevus

Gewöhnliches Muttermal aus gruppierten Pigmentzellen. Kann angeboren oder erworben sein. Verschiedene Formen (flach, erhaben). Regelmässige Kontrolle zur Früherkennung von Melanomveränderungen.

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Nagelbettentzündung

Bakterielle oder mykotische Infektion des Nagelbetts mit Rötung, Schwellung und Schmerzen. Begünstigt durch eingewachsene Nägel oder Verletzungen. Behandlung mit Antiseptika, ggf. Antibiotika oder Chirurgie.

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Nagelmykose

Pilzinfektion des Nagels (Onychomykose) mit Verfärbung, Verdickung und Brüchigkeit. Häufig an Fussnägeln. Erregernachweis durch Pilzkultur. Behandlung mit antimykotischem Nagellack oder Tabletten.

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Nagelpilz

Umgangssprachlich für Onychomykose. Häufige Pilzinfektion der Nägel mit gelblicher Verfärbung und Verdickung. Betrifft vor allem Zehennägel. Langwierige Therapie mit Antimykotika erforderlich.

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Nagelpsoriasis

Befall der Nägel durch Schuppenflechte mit Tüpfelnägeln, Ölflecken, Verdickung oder Ablösung der Nagelplatte. Tritt bei vielen Psoriasis-Patienten auf. Schwer zu behandeln, topisch oder systemisch.

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Nahrungsmittelallergie

Immunologische Reaktion auf bestimmte Nahrungsmittelproteine wie Erdnuss, Milch oder Ei. Symptome an Haut, Magen-Darm-Trakt oder Atemwegen. Diagnose durch Pricktest und Provokationstest.

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Narbenbehandlung

Therapeutische Massnahmen zur Verbesserung auffälliger Narben. Methoden umfassen Silikonpflaster, Kortison-Injektionen, Laser, Microneedling und chirurgische Narbenkorrektur – je nach Narbentyp.

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Narbenkeloid

Wulstartig über die Wundgrenzen hinauswachsende Narbe durch überschiessende Bindegewebsbildung. Genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Therapie schwierig mit Kortison, Druckbehandlung oder Kryotherapie.

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Narbe

Bindegewebige Reparatur nach Hautverletzung oder Entzündung. Kann atrophisch (eingesunken), hypertroph (erhaben) oder keloidartig sein. Verschiedene Therapieoptionen je nach Narbentyp und Beschwerden.

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O
Onychomykose

Pilzinfektion der Nagelplatte mit Verfärbung, Verdickung und Zerstörung des Nagels. Häufigste Nagelerkrankung. Erregerbestimmung vor Therapie. Behandlung topisch oder systemisch mit Antimykotika.

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Onycholyse

Ablösung der Nagelplatte vom Nagelbett, beginnend am freien Nagelrand. Ursachen sind Trauma, Pilzinfektion, Psoriasis oder chemische Einwirkung. Therapie richtet sich nach der Grunderkrankung.

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P
Purpura

Einblutungen in die Haut, die sich nicht wegdrücken lassen. Ursachen reichen von harmlosen Altersveränderungen bis zu schweren Gerinnungsstörungen oder Vaskulitis. Abklärung der Grundursache wichtig.

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Pyodermie

Bakterielle Hautinfektion, meist durch Staphylokokken oder Streptokokken. Umfasst Impetigo, Follikulitis, Furunkel und Abszesse. Behandlung mit Antiseptika und bei Bedarf Antibiotika.

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Phlebologie

Teilgebiet der Medizin, das sich mit Venenerkrankungen befasst: Krampfadern, Besenreiser, Thrombosen und chronisch venöse Insuffizienz. Diagnostik mittels Duplexsonographie, Therapie konservativ oder operativ.

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Psoriasis vulgaris

Häufigste Form der Schuppenflechte mit rötlichen, silbrig-weiss schuppenden Plaques an Ellbogen, Knien, Kopfhaut und Steiss. Chronisch-schubweise verlaufend. Viele wirksame Therapieoptionen verfügbar.

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Photodynamische Therapie

Behandlung mit lichtempfindlichem Wirkstoff und anschliessender Belichtung. Eingesetzt bei aktinischen Keratosen, oberflächlichem Hautkrebs und Akne. Selektive Zerstörung veränderter Zellen.

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Pigmentfleck

Umschriebene Bräunung der Haut durch vermehrte Melanineinlagerung. Verschiedene Formen wie Sommersprossen, Altersflecken oder Melasma. Dermatoskopische Abklärung zum Ausschluss bösartiger Veränderungen.

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Pigmentstörungen

Veränderungen der Hautfarbe durch Mehr- oder Minderpigmentierung. Ursachen sind UV-Schäden, Hormone, Entzündungen oder genetische Faktoren. Gezielte Diagnostik bestimmt die Therapieoptionen.

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Pilzinfektionen der Haut

Infektionen durch Dermatophyten, Hefen oder Schimmelpilze an Haut, Haaren oder Nägeln. Häufig an Füssen, in Körperfalten und an Nägeln. Diagnose durch Kultur, Therapie mit Antimykotika.

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Pityriasis alba

Häufige, harmlose Hautveränderung bei Kindern mit hellen, leicht schuppenden Flecken im Gesicht. Oft bei Atopikern. Verblasst mit der Zeit. Rückfettende Pflege und Sonnenschutz empfohlen.

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Pityriasis rosea

Akute, selbstlimitierende Hauterkrankung mit ovalären, schuppenden Flecken am Rumpf. Beginnt typisch mit einem Primärmedaillon. Vermutlich viral bedingt. Heilt in 6–8 Wochen spontan.

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Pityriasis versicolor

Oberflächliche Pilzinfektion durch Malassezia-Hefen mit hellen oder bräunlichen Flecken, meist am Oberkörper. Verstärkt bei Wärme und Schwitzen. Gut behandelbar mit antimykotischen Waschlösungen.

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Plantarwarzen

Dornwarzen an der Fusssohle durch HPV-Infektion. Wachsen durch Druck nach innen und sind oft schmerzhaft beim Gehen. Behandlung durch Vereisung, Salicylsäure, Laser oder Kürettage.

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Plattenepithelkarzinom der Haut

Zweithäufigster Hautkrebs, entstehend aus aktinischen Keratosen durch chronische UV-Schädigung. Kann Metastasen bilden. Operative Entfernung ist Standardtherapie. Regelmässige Nachsorge wichtig.

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Pollenallergie

Allergische Reaktion auf Blütenpollen (Gräser, Bäume, Kräuter) mit Schnupfen, Niesen und juckenden Augen. Saisonal gebunden. Diagnostik per Pricktest, Therapie mit Antihistaminika und Hyposensibilisierung.

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Prurigo

Chronisch juckende Hauterkrankung mit derben Knötchen, oft durch Kratzen entstanden. Verschiedene Formen (akut, chronisch, nodularis). Therapie zielt auf Juckreizlinderung und Entzündungshemmung.

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Pruritus

Juckreiz – häufiges Symptom bei Hauterkrankungen, Allergien, inneren Erkrankungen und psychischen Belastungen. Kann lokalisiert oder generalisiert auftreten. Ursachenklärung ist Therapievoraussetzung.

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Pemphigus vulgaris

Schwere Autoimmunerkrankung mit schlaffen Blasen an Haut und Schleimhäuten. Antikörper gegen Desmoglein zerstören den Zellzusammenhalt der Oberhaut. Therapie mit Immunsuppressiva und Rituximab.

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Pruritus ani

Quälender Juckreiz am After mit vielen möglichen Ursachen: Hämorrhoiden, Ekzeme, Pilzinfektionen oder Fehlhygiene. Gründliche proktologische und dermatologische Abklärung empfohlen.

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Perianale Dermatitis

Entzündung der Haut um den After mit Rötung, Juckreiz und Brennen. Häufig bei Kindern und Erwachsenen. Ursachen sind Pilzinfektionen, Allergien oder Hämorrhoiden. Gezielte Ursachenbehandlung.

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Psoriasis-Arthritis

Entzündliche Gelenkerkrankung bei Patienten mit Schuppenflechte. Betrifft oft Finger- und Zehengelenke. Frühe Diagnose und Therapie mit Biologika oder Immunsuppressiva verhindern Gelenkzerstörung.

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Periorale Dermatitis

Entzündliche Gesichtserkrankung mit Knötchen und Pusteln um Mund, Nase und Augen. Häufig bei Frauen. Oft durch übertriebene Hautpflege oder Kortison verursacht. Nulltherapie als erster Schritt.

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Psoriasis guttata

Akut auftretende Form der Schuppenflechte mit zahlreichen kleinen, tropfenförmigen Herden am Rumpf. Häufig nach Streptokokkeninfekten bei Kindern und Jugendlichen. Oft gute Spontanprognose.

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Palmoplantarkeratose

Verstärkte Verhornung an Handinnenflächen und Fusssohlen. Angeboren oder erworben durch mechanische Belastung. Zeigt sich als verdickte, gelbliche Hornhaut. Keratolytische Pflege und ggf. Retinoide.

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Panaritium

Eitrige Entzündung am Finger oder Zeh, meist durch Staphylokokken. Zeigt sich mit Schwellung, Rötung und pulsierendem Schmerz. Oberflächliche Formen lokal behandelbar, tiefe erfordern Chirurgie.

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Paronychia

Entzündung des Nagelwalls (Nagelwallentzündung) mit schmerzhafter Schwellung und Rötung. Akut meist bakteriell, chronisch oft durch Candida. Therapie mit Antiseptika, ggf. Antibiotika oder Antimykotika.

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Pedikulose

Lausbefall der behaarten Haut. Kopfläuse bei Kindern häufig, Filzläuse im Genitalbereich. Starker Juckreiz als Leitsymptom. Behandlung mit Dimeticon oder Permethrin-haltigen Präparaten.

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Q
Quaddel

Flüchtige, juckende Hautschwellung (Urtika) durch Flüssigkeitsaustritt ins Gewebe. Typisch bei Nesselsucht. Entsteht durch Histaminfreisetzung. Verschwindet meist innerhalb von 24 Stunden.

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Quincke-Ödem

Tiefe Schwellung von Haut und Schleimhäuten, oft an Lippen, Augenlidern und Zunge. Form des Angioödems. Kann allergisch, medikamentös oder erblich bedingt sein. Schwellung im Rachen ist Notfall.

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R
Raynaud-Syndrom

Anfallsartige Durchblutungsstörung der Finger mit Weiss-, Blau- und Rotverfärbung durch Gefässkrämpfe. Ausgelöst durch Kälte oder Stress. Primäre Form harmlos, sekundäre kann auf Grunderkrankung hinweisen.

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Rosacea

Chronisch-entzündliche Gesichtshauterkrankung mit Rötung, erweiterten Äderchen, Papeln und Pusteln. Betrifft vor allem hellhäutige Erwachsene. Triggerfaktoren meiden und antiinflammatorische Therapie.

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Rosacea erythematosa

Frühform der Rosacea mit anhaltender Gesichtsrötung und erweiterten Blutgefässen (Teleangiektasien). Flush-artige Verschlechterung durch Wärme, Alkohol oder scharfe Speisen. Laserbehandlung wirksam.

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Rosacea papulopustulosa

Mittelschwere Rosacea mit entzündlichen Papeln und Pusteln zusätzlich zur Gesichtsrötung. Ähnelt äusserlich der Akne, hat aber andere Ursachen. Therapie topisch und bei Bedarf systemisch.

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Rhinophym

Knollige Verdickung der Nasenspitze durch Talgdrüsenwucherung als Spätform der Rosacea. Betrifft überwiegend Männer. Chirurgische Abtragung oder Lasertherapie bringt gute kosmetische Ergebnisse.

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Ringelflechte

Volkstümlicher Name für Tinea corporis – ringförmige Pilzinfektion der Haut. Charakteristisch ist ein roter, schuppender Ring mit Abheilung im Zentrum. Gut behandelbar mit antimykotischen Cremes.

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S
Spinaliom

Plattenepithelkarzinom der Haut – bösartiger Tumor durch chronische UV-Schädigung. Entsteht oft aus aktinischen Keratosen. Kann Metastasen bilden. Standardtherapie ist die operative Entfernung.

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Stauungsekzem

Ekzem an den Unterschenkeln bei chronisch venöser Insuffizienz. Zeigt sich mit Rötung, Schuppung, Juckreiz und bräunlicher Verfärbung. Kompressionstherapie und rückfettende Pflege als Basisbehandlung.

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Striae

Dehnungsstreifen der Haut durch Überdehnung des Bindegewebes. Häufig in Schwangerschaft, Pubertät oder bei Gewichtszunahme. Anfangs rötlich, später weisslich. Laserbehandlung kann das Erscheinungsbild mildern.

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Schwangerschaftsdermatosen

Gruppe hautspezifischer Erkrankungen in der Schwangerschaft wie PUPPP, Pemphigoid gestationis oder Schwangerschaftscholestase. Juckreiz ist häufiges Leitsymptom. Abklärung und Therapie durch Dermatologen.

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Seborrhoisches Ekzem

Chronisches Ekzem in talgdrüsenreichen Hautarealen mit gelblichen, fettigen Schuppen. Betrifft Kopfhaut, Gesicht und Brustbereich. Hefen spielen eine Rolle. Antimykotische Behandlung wirksam.

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Sinus pilonidalis

Chronisch entzündlicher Fistelgang in der Gesässfalte (Steissbeinfistel). Verursacht durch eingewachsene Haare. Wiederkehrende Abszesse möglich. Operative Sanierung oft erforderlich.

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Sklerodermie

Autoimmunerkrankung mit Verhärtung und Verdickung der Haut durch übermässige Kollagenablagerung. Lokalisierte Form (Morphea) oder systemische Form mit Organbeteiligung. Therapie stadienabhängig.

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Sklerotherapie

Verödung von Krampfadern oder Besenreisern durch Injektion eines Verödungsmittels direkt in das Gefäss. Bewährtes ambulantes Verfahren in der Phlebologie mit guten kosmetischen Resultaten.

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Sonnenbrand

Akute Entzündung der Haut durch übermässige UV-B-Strahlung. Zeigt sich als Rötung, Schwellung und ggf. Blasenbildung. Wiederholte Sonnenbrände erhöhen das Hautkrebsrisiko deutlich.

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Sonnenallergie

Umgangssprachlich für polymorphe Lichtdermatose – häufigste lichtbedingte Hauterkrankung mit juckenden Knötchen nach Sonnenexposition. Vorbeugung durch langsame UV-Gewöhnung und konsequenten Lichtschutz.

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Sarkoidose (Hautveränderungen)

Systemische Entzündungskrankheit mit Granulombildung. Hautbefall zeigt sich als rötlich-bräunliche Knötchen oder Plaques. Lupus pernio im Gesicht ist charakteristisch. Therapie mit Kortikosteroiden.

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Scabies (Krätze)

Parasitäre Hauterkrankung durch Sarcoptes scabiei mit intensivem nächtlichem Juckreiz und Milbengängen. Sehr ansteckend. Behandlung aller Kontaktpersonen mit Permethrin oder Ivermectin notwendig.

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Schuppenflechte (Psoriasis)

Chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit typischen silbrig-weissen Schuppen auf geröteten Plaques. Genetisch bedingt, immunologisch vermittelt. Moderne Therapien ermöglichen gute Krankheitskontrolle.

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T
Teleangiektasie

Dauerhaft erweiterte, sichtbare kleine Blutgefässe in der Haut. Häufig an Nase und Wangen. Können isoliert oder im Rahmen von Rosacea auftreten. Laser- oder IPL-Behandlung wirksam.

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Thrombophlebitis

Entzündung einer oberflächlichen Vene mit Blutgerinnsel. Zeigt sich als schmerzhafter, geröteter Strang unter der Haut. Meist an den Beinen. Kompression und entzündungshemmende Therapie.

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Thrombose

Bildung eines Blutgerinnsels in einer tiefen Vene, meist im Bein. Symptome sind Schwellung, Schmerzen und bläuliche Verfärbung. Ernstes Krankheitsbild mit Risiko einer Lungenembolie.

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Tinea capitis

Dermatophyten-Pilzinfektion der Kopfhaut, häufig bei Kindern. Zeigt sich mit schuppenden, haarlosen Herden. Systemische antimykotische Therapie erforderlich, da topische Behandlung allein nicht ausreicht.

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Tinea corporis

Pilzinfektion der Körperhaut mit ringförmigen, schuppenden, geröteten Herden. Zentrale Abheilung mit aktivem Randwall typisch. Ansteckend. Behandlung mit antimykotischen Cremes meist ausreichend.

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Tinea pedis

Fusspilz – häufigste Pilzinfektion überhaupt. Zeigt sich mit Juckreiz, Rötung und Schuppung zwischen den Zehen. Feuchtwarme Umgebung begünstigt Infektionen. Antimykotische Therapie wirksam.

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Tinea unguium

Nagelpilz durch Dermatophyten mit Verdickung, Verfärbung und Brüchigkeit der Nagelplatte. Langwierig zu behandeln. Erregerbestimmung vor Therapie empfohlen. Behandlung topisch oder systemisch.

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Trockene Haut (Xerosis cutis)

Zustand verminderter Hautfeuchtigkeit mit Rauheit, Schuppung und Spannungsgefühl. Häufig im Winter und bei älteren Menschen. Basis vieler Ekzeme. Regelmässige rückfettende Pflege als Therapie.

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U
Ulcus cruris

Offenes Beingeschwür, meist am Unterschenkel. Häufigste Ursache ist chronische Venenschwäche, seltener arterielle Durchblutungsstörung oder Diabetes. Kompressionstherapie und Wundversorgung zentral.

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Urtikaria

Nesselsucht mit juckenden Quaddeln durch Histaminfreisetzung. Akute Form oft allergisch, chronische Form häufig spontan ohne erkennbare Ursache. Antihistaminika als Basistherapie.

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Urtikaria akute

Plötzlich auftretende Nesselsucht mit Quaddeln und Juckreiz, die weniger als sechs Wochen andauert. Häufige Auslöser sind Infekte, Medikamente oder Nahrungsmittel. Meist selbstlimitierend.

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Urtikaria chronische

Nesselsucht mit Quaddeln und/oder Angioödemen über mehr als sechs Wochen. Oft ohne erkennbare Ursache. Stufentherapie mit Antihistaminika, bei Bedarf Omalizumab als Biologikum.

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UV-Therapie

Medizinische Behandlung mit ultraviolettem Licht bei Hautkrankheiten wie Psoriasis, Neurodermitis oder Vitiligo. Verschiedene Formen: Schmalband-UVB, PUVA und Excimer-Laser. Kontrollierte Anwendung wichtig.

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V
Vitiligo

Weissfleckenkrankheit durch autoimmune Zerstörung der pigmentbildenden Melanozyten. Scharf begrenzte, weisse Hautflecken. Therapie mit Lichttherapie, topischen Immunmodulatoren oder Kortikosteroiden.

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Vulvovaginale Candidose

Pilzinfektion der Vulva und Vagina durch Candida-Hefen mit Juckreiz, Brennen und weisslichem Ausfluss. Sehr häufig. Begünstigt durch Antibiotika und Diabetes. Antimykotische Behandlung wirksam.

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Varikose

Krampfaderleiden durch erweiterte, geschlängelte oberflächliche Beinvenen. Ursache ist eine Venenklappeninsuffizienz. Symptome sind schwere Beine und Schwellung. Therapie durch Verödung oder Operation.

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Vaskulitis

Entzündung der Blutgefässe mit vielfältigen Hauterscheinungen wie Purpura, Knoten oder Geschwüren. Verschiedene Formen je nach Gefässgrösse. Ursache oft immunologisch. Gezielte Diagnostik wichtig.

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Venenschwäche (Chronisch venöse Insuffizienz)

Gestörter venöser Rückfluss in den Beinen durch defekte Venenklappen. Symptome sind Schwellung, Hautveränderungen und im Spätstadium Beingeschwüre. Kompressionstherapie ist Basisbehandlung.

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Verruca vulgaris

Gewöhnliche Warze – gutartige Hautwucherung durch HPV-Infektion. Raue, erhabene Knötchen an Händen und Fingern. Ansteckend. Behandlung durch Vereisung, Salicylsäure oder Laser.

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W
Warzen

Gutartige Hautwucherungen durch humane Papillomviren (HPV). Verschiedene Formen: vulgäre Warzen, Dornwarzen, Flachwarzen. Ansteckend. Therapie durch Vereisung, Salicylsäure, Laser oder Kürettage.

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Windpocken (Varizellen)

Hochansteckende Virusinfektion mit typischem juckendem Bläschenausschlag (Sternenhimmel). Häufige Kinderkrankheit. Impfung verfügbar. Das Virus verbleibt latent und kann später als Gürtelrose reaktivieren.

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Windeldermatitis

Entzündung der Haut im Windelbereich bei Säuglingen durch Feuchtigkeit, Reibung und Urinbestandteile. Häufig sekundär mit Candida infiziert. Häufiger Windelwechsel und Schutzcremes als Therapie.

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Wundrose (Erysipel)

Akute bakterielle Hautinfektion mit scharf begrenzter, schmerzhafter Rötung und Schwellung. Ausgelöst durch Streptokokken über kleine Hautverletzungen. Antibiotische Behandlung zwingend erforderlich.

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X
Xanthelasma

Gelbliche Cholesterinablagerungen an den Augenlidern. Können auf erhöhte Blutfettwerte hinweisen. Harmlos, aber kosmetisch störend. Entfernung durch Laser, Kryotherapie oder chirurgische Abtragung.

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Xanthom

Gelbliche Hautknoten durch Einlagerung von Fettsubstanzen, oft bei erhöhten Blutfetten. Verschiedene Formen je nach Lokalisation. Behandlung der zugrundeliegenden Fettstoffwechselstörung wichtig.

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Xerosis cutis

Trockene Haut – häufiger Hautzustand mit Rauheit, Schuppung und Juckreiz. Begünstigt durch Alter, trockene Luft, häufiges Waschen. Basis vieler Ekzeme. Rückfettende Pflege als Grundlage.

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Y
Z
Zellulitis

Tiefe bakterielle Entzündung von Haut und Unterhautgewebe mit diffuser Rötung, Schwellung und Schmerzen. Abgrenzung zum Erysipel manchmal schwierig. Antibiotische Therapie erforderlich.

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Zirkumskripte Sklerodermie

Umschriebene Verhärtung der Haut (Morphea) durch übermässige Kollagenbildung. Weisslich-glänzende Plaques mit lila Rand. Nur Haut betroffen, keine Organbeteiligung. Therapie mit Steroiden oder UV-Licht.

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Zoster (Gürtelrose)

Reaktivierung des Varizella-Zoster-Virus mit schmerzhaftem, halbseitigem Bläschenausschlag. Risiko steigt mit dem Alter. Antivirale Therapie innerhalb 72 Stunden. Impfung zur Vorbeugung empfohlen.

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Zystische Akne

Schwere Akneform mit tiefen, schmerzhaften, entzündlichen Zysten unter der Haut. Hohes Narbenrisiko. Erfordert frühzeitige systemische Therapie, häufig mit Isotretinoin. Konsequente Behandlung essenziell.

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